Schuntersiedlung-online
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Landschaft

Von der naturräumlichen Gliederung her liegt die Schuntersiedlung im Geestgebiet des Ostbraunschweigischen Flachlands im Tal der Schunter. Geprägt wird das Gebiet daher durch sehr geringe Höhenunterschiede (ca. 70 Meter über Normalnull), sandigen Boden sowie natürlich durch die Schunter als namensgebendes Fließgewässer mit ihren Zuläufen Wabe und Mittelriede. Die bis zu 35 Meter dicken Kies- und Sandschichten sind durch Verfüllung von Absackungen über einer ausgewaschenen Salzlagerstätte entstanden. In früheren Zeiten wurde der sandige, feuchte Boden durch Ackerbau und Wiesenbeweidung genutzt. Auch heute noch gibt es Schaf-, Kuh- und Pferdeweiden.


Pferdeweide am Butterberg Schafe an der Ottenroder Straße
Pferdeweide am Butterberg.   Schafe an der Ottenroder Straße.

Zahlreiche kleine Gräben, die fast alle zugeschüttet wurden, entwässerten früher das Gebiet [Karte 1761]. An der Peripherie der wachsenden Stadt entstanden später zunehmend Kleingärten. Außerdem wurde ein Wasserwerk am Bienroder Weg errichtet, um das durch den Sand gereinigte Grundwasser zu erschließen. Ausgelöst durch die Aufrüstungspolitik des Naziregimes wurde das Gebiet dann ab 1937 gezielt zum Wohnen erschlossen: die Schuntersiedlung entstand (siehe Kapitel Entstehung der Schuntersiedlung).


In Unterkapiteln werden der Naturraum und das Landschaftsbild sowie die fließenden und stehenden Gewässer beschrieben.



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